Wetterbeobachtungen Februar 2020
Datum Bericht
Wetterbild des Tages
Sa 1.2. Deutschland befindet sich in einer zonalen Südwestströmung und hat mit kräftiger Warmluftadvektion die Temperaturen erneut auf frühlingshafte Werte getrieben. In der Region Stuttgart ist der Tages-Maximum Rekord vom 1. Februar 2016 mit 12,3°C heute überschritten worden. So wurde in Esslingen am Mittag eine Temperatur von 15,8 °C gemessen. Hohe und mittelhohe Wolkenfelder ( Cirrus-fibratus, Altocumulus-lenticularis duplicatus) sind aus Südwesten herangezogen.  Im weiteren Verlauf erreichte dann die Kaltfront des Tiefs Naima mit Regen Baden-Württemberg.







So 2.2. Eine Kaltfront hat in der vergangenen Nacht zu teils heftigen Sturmböen und Platzregen geführt. Während der Passage der Kaltfront sind auch Gewitter dabei gewesen. Betroffen waren vor allem die Regionen wie das südliche Rheinland-Pfalz, Hessen sowie Franken und die Oberpfalz.
Zwei Drucksysteme sorgen derzeit für die warme Witterung: Ein Hoch über der Iberischen Halbinsel und das Tief Ottilia über dem Atlantik. Dabei werden in einer antizyklonalen Strömung sehr wolkenreiche und feuchte Luftmassen im Uhrzeigersinn gegen die Alpen gesteuert. Im Nordstau der Alpen kommt es deshalb zu unwetterartigen Niederschlägen. Die Mengen können bis zum Dienstag über 100 Liter pro Quadratmeter erreichen. Der Tag präsentierte sich grau und regnerisch. Auf den Gipfeln des Schwarzwaldes gab es schwere Sturmböen bis Stärke 10.
Mo 3.2. Der ergiebige Dauerregen an den Alpen hält weiter an. Seit gestern sind im Allgäu örtlich über einhundert Liter Regenwasser pro Quadratmeter gefallen.
An der Wetterlage hat sich derweil nichts verändert. Die Kaltront ist mittlerweile am Alpenrand zum Erliegen gekommen und quasistationär. Nachschub erhält die Front vom Atlantik mit weiterer Feuchtezufuhr, weshalb es dort weiter regnen wird. Im nördlichen Baden-Württemberg hat der Regen am Nachmittag nachgelassen. In der kommenden Nacht entwickelt sich ein flaches Tief (Petra) über dem Ärmelkanal, welches recht rasch nach Südosten weiterzieht. Dabei verschärft sich über Süddeutschland einmal mehr der Druckgradient. Vor allem südlich der Alb und am Alpenrand muss mit starken bis schweren Sturmböen gerechnet werden. Auf dem Satellitenfilm ist deutlich das Wolkenband zu erkennen, das in einem großen Bogen um das Hoch über Spanien verläuft.
 
Di 4.2. Tief Petra ist in der vergangenen Nacht über Deutschland hinweggezogen und befindet sich inzwischen über Rumänien. Die Grafik zeigt den Verlauf von Temperatur und Luftdruck. Durch  Warmluftadvektion stieg die Temperatur vor der Kaltfront stark an. Dahinter folgte mit Zufuhr von polaren Luftmassen ein markanter Temperatursturz. Der Luftdruckverlauf zeigt die Tiefdruckpassage. Das heutige Wetter präsentierte sich wechselhaft mit zahlreichen Regen, Schnee, und Graupelschauern sowie einzelnen Gewittern, die sich unter dem Einfluss der Höhenkaltluft entwickelt haben.  
Mi 5.2. Deutschland kommt zunehmend in dem Einflussbereich eines kräftigen Hochs (Frank) über den Britischen Inseln. Es verlagert sich weiter nach Südosten und liegt mit seinem Zentrum am Donnerstag über Baden-Württemberg und Bayern.
Am Vormittag zeigten sich noch Reste des abziehenden Höhentroges mit Cumulus- mediocris und Cumulus-fractus.
Weiteres Absinken und austrocknen der Luftmasse haben kaum noch Wolkenbildung zur Folge.
  
Do 6.2. Stabiles und trockenes  Wetter durch Hoch Frank. Nach einer frostigen Nacht kletterten die Temperaturen meist auf einstellige Plusgrade. Dazu gab es vor allem in der Südhälfte Deutschlands viel Sonne. Stärker bewölkt war es von der Mainlinie bis zur Ostsee. Hier haben sich durch eine höhere Feuchte in der Grenzschicht Stratocumulus-Felder ausgebreitet.
Fr 7.2. Wie am Vortag hat es heute wieder eine Zweiteilung des Wetters gegeben. Während die Osthälfte Deutschlands unter einer mehr oder weniger dicken Wolkendecke lag, strahlte die Sonne in den meisten westlichen Bundesländer von einem wolkenlosen Himmel. Der sinkende Luftdruck kündigt es bereits an : Das Hoch, respektive der Rücken, schwächt sich ab und zieht nach Osteuropa weiter. Über Frankreich ist das Wolkenband einer Kaltfront von Tief Ruth angekommen, welche kaum noch größeres Potenzial mitbringt und sich mit weiteren Vorrücken nach Osten hin abschwächt. Erstmals taucht nun in der Bodenanalyse Tief Sabine auf, das noch südlich von Grönland zu finden ist. Dieses Tief gerät unter einem starken Jetstream, weshalb sich "Sabine" weiter vertieft und in den nächsten 48 Stunden zu einem Orkantief heranwächst. 
Sa 8.2. Eine über Frankreich liegende Okklusion kommt nur noch langsam nach Osten voran. Wolken dieser Front haben heute in Form von Cirrus-fibratus, Cirrostratus, Cirrocumulus-floccus sowie durch Kondensstreifen (Contrails ) homomutatus den Himmel überzogen.
Über dem Atlantik verstärkt sich weiter Tief Sabine. Es liegt am Sonntag bereits mit einem Kerndruck von 950 hPa über den Schottischen Inseln. Von dort breitet sich das Sturmfeld weiter nach Süden aus, sodass es schon ab dem Vormittag über der gesamten Nordsee bis ins norddeutsche Flachland zu schweren Sturm und Orkanböen  bis 120 km/h kommt.
So 9.2. Tief Sabine hat inzwischen ein Kerndruck von 945 hPa und liegt mit seinem Zentrum vor der Küste Norwegens. Die Gradient- verschärfung hat wie erwartet im Laufe des Tages den Wind stärker werden lassen. In Norddeutschland hat es schon am Vormittag schwere Sturmböen gegeben. Der Tiefausläufer zieht als Kaltfrontokklusion recht schnell südostwärts und mit ihm auch die höchsten Windböen. Dabei kommt es bei Frontpassage durch die starke Querzirkulation zu starken Impulsflüssen mit Böen im 12er Bereich (110 bis 130 km/h) bis in die Niederungen, begleitet von starkem Regen und einzelnen Gewittern. Die Front mit dem Sturmfeld erreicht Baden-Württemberg in der zweiten Nachthälfte bis zum Montagmorgen.
Der Tag hat heute noch recht freundlich begonnen. Im weiteren Verlauf sind erste Vorboten des Tiefs mit hohen und mittelhohen Wolkenfeldern übers Land gezogen. Mit Winddrehung auf Südwest und starker Warmluftadvektion sind die Temperaturen auf 14 bis 16°C angestiegen.
Mo 10.2 Nach dem Sturmtief Sabine, das in Richtung Europäisches Nordmeer gezogen ist, bleibt eine zonale Westströmung mit großen Luftdruckgegensätzen erhalten.
Parallel dazu verläuft ein Jetband konstant mit hoher Geschwindigkeit über dem Nordatlantik und Mitteleuropa hinweg. Dadurch kommt es nacheinander zur Bildung neuer Sturmtiefs, die schnell vom Atlantik auf einer Bahn nördlich des 50. Breitengrades auf Europa zusteuern. Hinzu kommt ein ausgeprägter Langwellentrog, der bis zu den Alpen reicht und die Luftmasse zusätzlich labilisiert. Die Folge sind weitere Schauer und Graupelgewitter in Begleitung von schweren Sturm - bzw. Orkanböen. Foto: Jetstream-Bänder in Form von Cirrocumulus-undulatus in 10 km Höhe, die am Nachmittag mit hoher Geschwindigkeit über Esslingen hinweggezogen sind.
Di 11.2. Deutschland befindet sich nach wie vor unter einer kräftigen westlichen Strömung mit erwärmter Atlantikluft. Diese wird von Höhenkaltluft mit -30°C in 5,5 km Höhe (Trog) überlaufen, was schlussendlich zur einer hohen Labilität in der Troposphäre führt. Die Temperaturdifferenzen liegen zwischen den bodennahen Werten und der mittleren Troposphäre bei 35 K. So haben sich schon in der vergangenen Nacht Cumulus-congestus und Cumolonimbus Wolken gebildet mit kräftigen Regen, -Graupel,- und Schneeschauern sowie eingelagerten Gewittern. Begleitet waren die Schauer von starken Böen, teils bis Stärke 11.
Mi 12.2. Große Teile Mitteleuropas liegen weiter unter dem Einfluss eines Höhentroges, der nur langsam seine Achse nach Osten verlagert. Da die Tops der konvektiven Bewölkung bei 4000 Meter und die Temperaturen in dieser Höhe bei -27 bis -32°C liegen, reichte es für das erneute Aufleben der Schauertätigkeit, teils mit Blitz und Donner. Die Strömung steilt nun etwas auf und bildet einen flachen schmalen Rücken. Korrespondierend dazu wandert ein Bodenhoch vom Zentralmassiv in Richtung Allgäuer Alpen. Es wird allerdings nicht allzu wetterwirksam werden, da sich recht schnell am Donnerstag ein neues Sturmtief (Tomris) dem Europäischen Festland nähert. Mit Annäherung des Tiefs verschärfen sich die Druckgegensätze erneut, weshalb gegen Nachmittag vor allem über Baden-Württemberg mit Sturmböen gerechnet werden muss.  Mit der Warmfront sind dann auch gebietsweise hohe Niederschlagsmengen zu erwarten.
               Cirrus-spissatus- cumulonimbogenitus
Do 13.2. Tief Tomris hat Mitteleuropa erreicht und zieht mit seinem Zentrum über Deutschland hinweg. Schon am Vormittag haben hohe und mittelhohe Wolkenfelder mit Annäherung der Warmfront Baden-Württemberg erreicht. Am Alpenrand setzte der Föhn ein. Dort ist es bis in den Nachmittagsstunden trocken geblieben. Weiter westlich, von der Alb über den Schwarzwald haben sich auf einer Linie entlang der Front einige Gewitter formiert. Während das Tief am Freitag weiter nach Polen abzieht, breitet sich ein Keil des Azorenhochs in Richtung Alpen aus. Mit weiterer Winddrehung auf Südwest werden sehr milde Luftmassen nach Deutschland gelenkt.
Fr 14.2. Ein Tiefdruckkomplex dreht sich zur Zeit über dem Atlantik. Darin eingebunden befinden sich gleich mehrere Kerne. Steuerndes Zentrum ist dabei das Tief Victoria mit einem Luftdruck von nur 930 hPa. Demgegenüber steht eine Hochdruckzone, die von den Azoren über die Iberische Halbinsel bis nach Russland reicht. Somit gelangt Deutschland auf die Vorderseite des Tiefkomplexes in eine Südwestströmung, in der zum Wochenende sehr milde Luftmassen herangeführt werden.
Der heutige Tag stand noch unter dem Einfluss des Tiefs Tomris mit starker Bewölkung und zeitweiligem Regen. 
Sa 15.2 Neben hohen und mittelhohen Wolken (Cirrus-fibratus, Cirrus-uncinus, Altocumulus-translucidus-floccus) hat es im Land reichlich Sonne gegeben. Auf den Alpengipfeln mit bester Fernsicht. Im Nordwesten Deutschlands sind erste Vorboten des Tiefs Victoria eingetroffen: Die Bewölkung hat sich dort weiter verdichtet und der Wind mit dem einhergehenden starken Luftdruckabfall zugenommen. So muss am Sonntag im Norden, vor allem im Nordseeumfeld, vermehrt mit schweren Sturmböen gerechnet werden. Im Süden Deutschlands bleibt es trocken die Temperaturen steigen noch etwas an. Sturmböen sind nur auf den Bergen und im Hochschwarzwald zu erwarten.
So 16.2. Ausläufer des Wolkenbandes von Tief Victoria haben heute Baden-Württemberg überquert. Dabei zeigte sich der Himmel zunächst mit stärkerer Schichtbewölkung, woraus zeit- und gebietsweise leichter Regen fiel. Im weiteren Verlauf des Tages setzte sich mit Unterstützung der auflebenden Südwestströmung immer mehr die Sonne durch. Durch starke Warmluftadvektion schafften es die Temperaturen vielerorts bis an die 20 Grad Marke. Besonders im Breisgau kletterten die Werte auf bis zu 22°C, wie beispielsweise in Müllheim. Ihringen am Kaiserstuhl mit 20,1°C. Entlang des  Neckars, wie in Esslingen, waren es 19.2°C.




                  Cirrus-spissatus  Cirrus-floccus
Mo 17.2. Die Kaltfront des seit Tagen über den Nordatlantik bestimmenden Tiefs hat Deutschland überquert und liegt nun im Nordstau der Alpen, wo sie ins schleifen geraten ist. Die Front ist eher leicht rückläufig geworden und deshalb von der Schweiz bis nach Tschechien als Warmfront markiert. Das Wetter dazu zeigte sich regnerisch mit tiefen Wolkenbasen. Im Norden ist die Höhenkaltluft angekommen. Hier haben sich bereits kräftige Schauer und Gewitter entwickelt, die sich mit der kühleren Polarluft südostwärts bewegen.
                  Stratocumulus opacus mit Stratus fractus
Di 18.2. Mitteleuropa steht weitestgehend im Einflussbereich atlantischer Luftmassen polaren Ursprungs. In der nordwestlichen Strömung kommt es weiterhin zu Schauern, vereinzelt auch zu Gewittern,  die vor allem in der Nordhälfte übers Land ziehen und zahlreicher ausfallen als in Süddeutschland. Hier ist es zwar tagesgangbedingt unter der Höhenkaltluft zur stärkerer Quellbewölkung gekommen mit Cumulus und Stratocumulus. Bis auf wenige Tropfen Regen in einigen Regionen ist es jedoch überwiegend trocken geblieben. Südlich der Donau und in den Alpen hat es dagegen mehr Sonne gegeben. Dort hat sich der Keil eines Hochs über Spanien durchgesetzt.


                 Stratocumulus-cumologenitus
Mi 19.2. Ein Kurzwellentrog hat heute Deutschland überquert und das Wetter dementsprechend wechselhaft gestaltet. In der flotten Nordwestströmung haben sich hochreichende Quellwolken entwickelt mit kräftigen Schauern teilweise begleitet  von Blitz und Donner. Nach einer kurzzeitigen Wetterberuhigung in der Nacht mit einem flachen Zwischenhoch, steuern über dem Atlantik neue Tiefs auf das Europäische Festland zu. So überqueren in den nächsten 48 Stunden weitere Tiefausläufer in rascher Folge Deutschland. Der Wind wird dabei an Stärke wieder zunehmen. Mit dem Durchzug der Kaltfront am Donnerstagnachmittag sind im Norddeutschen Tiefland auch wieder Sturmböen darunter.
        Cumulus humulis, Cumulus-congestus und Cumolonimbus-capillatus
Do 20.2. Reste der Warmfront mit mehrschichtigen Altocumulus und Altostratus haben vormittags meist noch den Himmel überzogen. Zum Nachmittag hin hat sich mit mehr Sonne und zurückgehender Bewölkung der Zwischenhocheinfluss durchsetzen können. Die Kaltfront von Tief Wiltrud kommt rasch (35 Knoten) nach Osten voran und erreicht Baden-Württemberg in der Nacht. Dabei frischt der Wind weiter auf mit starken bis stürmischen Böen bis 70 km/h. In den Hochlagen des Schwarzwaldes und der Alb auch schwere Sturmböen bis 100 km/h.
Fr 21.2. Weite Teile Südeuropas liegen unter einer Hochdruckzone, die von den Azoren über das Mittelmeer bis an das Schwarze Meer reicht. Hier ist es nahezu wolkenfrei. Parallel zu der West-Ost Verlagerung der  Rossby-Wellen schieben sich immer wieder Keile nach Norden und damit in die Südhälfte Deutschlands. So hat nach Abzug der Kaltfront in der vergangenen Nacht ein solcher Keil mit einem starken Druckanstieg für einen meist freundlichen Tag gesorgt. Am Nachmittag sind aus Nordwesten Altocumulus und Altostratus der Warmfront von Tief Xanthippe nach Baden-Württemberg hereingezogen.
             Cumulus humulis
Sa 22.2. An der großräumigen Druckverteilung hat sich kaum etwas verändert: Nach wie vor findet man über dem Atlantik ein stark konfluentes Strömungsmuster vor, in dem es immer wieder erneut zur Tiefdruckentwicklung kommt. Mit dem steuernden Tief Xanthippe kommt es westlich von Irland nun zu einer Randtiefentwicklung mit einem sogenannten "Schnellläufer", der mit seinem Zentrum am Sonntag rasch über den Norden Deutschlands zieht und mit ihm ein Sturmfeld. So muss am Sonntag über die gesamte Mitte mit schweren Sturmböen bis über 100 km/h gerechnet werden. Auch südlich des Mains wird der Wind deutlich zunehmen. Der heutige Tag stand noch unter dem Einfluss von Hoch Günter. Vorboten der Wetteränderung haben sich am Nachmittag mit dem Aufzug von Cirrus-fibratus-radiatus und mehrschichtigen Bändern von Altocumulus und Altostratus gezeigt.
So 23.2. Tief Yulia ist über Deutschland hinweggezogen und hat vor allem im Süden sehr milde Luftmassen mitgeführt. An vielen Stationen wurden Temperaturen an die 16 - im Baseler Raum sogar bis an die 18°C registriert. In Esslingen waren es 15,2°C und damit um 8,7°C wärmer als im Monatsmittel. Der Wind erreichte in Baden-Württemberg in den Niederungen bis zu 70 km/h. Die zu dem Tief dazugehörende Kaltfront kommt in der Nacht mit dem Regengebiet weiter nach Süden voran, wird dann aber durch eine Wellen-
entwicklung  und einer erneuten Zyklogenese (Tief Zehra) am Montag rückläufig. Die Luftmassengrenze zieht dann mit der Welle als Warmfront nach Nordosten ab. So bleibt es in der Südhälfte des Landes bei der milden Witterung.
Mo 24.2. Mit dem Tief Zehra sind heute nochmals milde Luftmassen nach Baden-Württemberg herangeführt worden. Die Warmfront mit seinem Niederschlagsband ist dabei weiter nach Nordosten gezogen und hat im nachfolgenden warmen Sektor ab den Mittagsstunden die Temperaturen erneut auf frühlingshafte Werte ansteigen lassen. Die Kaltfront setzt ihren Weg nach Südosten weiter fort und liegt am Dienstag mit Regen diagonal über Süddeutschland.
25.2. Der Tag hat zunächst trocken und mit Cumulus-Stratocumulus- sowie doppelschichtigem Altostratus und Altocumulus begonnen. Die Kaltfront von Tief Zehra ist im Tagesverlauf weiter nach Süden vorangekommen. Zum späten Nachmittag hat auch der Dauerregen eingesetzt. 5,8 mm sind dabei in den Pott bis zum Abend gefallen. Die Schneefallgrenze sinkt nun kontinuierlich bis zum Mittwoch weiter ab, weshalb der Regen in den mittleren Lagen dann in Schnee übergehen wird.